gezeichnete Darstellung eines Ausweisdokumentes mit einem Fragezeichen auf dem Feld, wo das Foto angeordnet ist
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My Identity – Methodenhandbuch

Die eigene Identität für sich zu definieren und Vorannahmen, Stereotype sowie Vorurteile zu reflektieren ist gar nicht so einfach. Dieses Methodenhandbuch möchte dabei helfen:

My Identity – Methodenhandbuch wurde von dem Verein zur Förderung von gendersensibler Bubenarbeit in Erziehung und Unterricht herausgegeben.

Dieses Methodenbuch nimmt die eigene Identität in den Fokus. Es schafft Möglichkeiten, sich mit der einen Identität und den vielen Bestandteilen auseinander zu setzten, zu reflektieren und gemeinsam zu besprechen. Somit können die Teilnehmer*innen nicht nur über sich selbst, sondern auch andere Menschen lernen. Dabei sollen vielfältige Sozialisationsbedingungen und unterschiedliche Lebenslagen berücksichtigt werden.

Hier kommt ihr zu dem Methodenhandbuch:
 http://www.my-identity.at/wp-content/uploads/2019/03/Methodenhandbuch.pdf
(Kurzlink: https://t1p.de/jxvn)

Einführend sind in dem Methodenhandbuch fachliche Informationen aufbereitet, die einen Einstig in die jeweiligen Themen erleichtern sollen. Die Themen umfassen:
 - Identität – wer, wie, was? 
 - Gendersensible, queer-feministische Mädchen*arbeit 
 - Burschen*arbeit 
 - Cross Work

Die Autor*innen setzten sich intensiv mit dem Thema Geschlecht bzw. dem Einfluss dessen auf sexuelle Bildung auseinander. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt und Geschlecht eine soziale Konstruktion ist. Dies ist bei dem Thema Identität von besonderer Relevanz, da das Geschlecht ein wichtiger Bestandteil der einen Identität sein kann.
Trotzdem wird bei einigen Methoden empfohlen, in geschlechterhomogenen Gruppen zu arbeiten. Eine eigene kritische Auseinandersetzung dazu lässt sich allerdings auch in dem Methodenhandbuch nachlesen.

Bevor die Methoden vorgestellt werden, gehen die Autor*innen auf die Grundsätze ihrer Arbeit ein. Übrigens: Diese sind generell für Menschen, die in der sexuellen Bildung arbeiten, relevant und können die Grundlage für eine Reflektion des eignen Arbeitens bilden.

Bei den einzelnen Methoden sind jeweils das Thema, die Ziele, die Dauer, die Voraussetzungen und Vorkenntnisse, die Gruppengröße und Zielgruppe, das Setting, benötigte Materialien sowie ein Ablauf aufgeführt. Des Weiteren finden sich noch Tipps und Erfahrungen und natürlich Quellen. Für einige Methoden sind Materialien, wie Kopiervorlagen, mit in dem Handbuch enthalten und für Rätsel sind die Lösungen angegeben. Somit lassen sich die Methoden einfach umsetzen.

Die Methoden sind sehr kreativ und sprechen unterschiedliche Sinne an. Doch es sind nicht nur thematische Methoden aufgeführt, sondern auch Möglichkeiten für ein Feedback. 

Mit dieser Kombination lassen sich mitunter ganze Veranstaltungen allein mit diesem Methodenhandbuch planen.

Doch wie findet ihr das Methodenbuch? Gefällt euch eine Methode besonders gut? Schreib uns eure Gedanken und Meinungen bitte in die Kommentare!

 

Verfasst von: Johanna Walsch, Sexualpädagogin, Beraterin und Beratungsstellenleiterin pro familia Eisleben

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