Dunkle Atmosphäre, ein alter analoger Wecker von vorne
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Zukunftsplanung

Jede*r hat Träume und Wünsche für die Zukunft. Diese individuellen Vorstellungen sind bei Kindern und Jugendlichen noch nicht so begrenzt, wie es bei Erwachsenen der Fall sein kann. So können sie frei fantasieren, wie ihr Leben einmal aussehen soll.

Sich einmal genau mit den eignen Wünschen auseinander zu setzten und diese (vielleicht auch für später) festzuhalten, ist Ziel der Methode:

Zukunftsplanung

Hierfür werden viele Stifte, Scheren, Klebestifte, Zeitungen und Kataloge sowie pro Teilnehmer*in ein A3-Plakat benötigt.

Alle Materialien werden so ausgebreitet, dass zum einen ein guter Überblick über diese gewährleistet ist und zum anderen alle Teilnehmenden gut an sie herankommen. Es bietet sich daher auch die Bearbeitung auf dem Boden an.

Die Teilnehmer*innen sollen sich nun überlegen, welche Wünsche und Ziele sie für die Zukunft haben. Diese Überlegungen werden anschließend auf das Plakat geschrieben oder gezeichnet. Ebenfalls ist es möglich, aus Zeitungen und Katalogen entsprechende Bilder (z.B. ein Haus, Kinder, Ehering/Hochzeitspaar, Auto, …) auszuschneiden und auf das Plakat zu kleben.

Je nach Gruppendynamik kann anschließend entschieden werden, ob die Plakate nur für sich allein gemacht wurden oder mit den anderen Teilnehmer*innen geteilt werden sollen. Der Wunsch der Gruppenmitglieder sollte hier dringend beachtet werden, um etwaiges Unbehagen zu verhindern.

Bei der ersten Variante können die Teilnehmer*innen ihre Plakate im Anschluss an die Veranstaltung mitnehmen, ohne sie den anderen zu präsentieren.
Für die zweite Variante können für einen Galeriegang alle Plakate im Raum verteilt werden, so dass alle Teilnehmenden sie sich anschauen können. Die Gruppenleitung sollte dabei darauf achten, dass keine abschätzigen Bemerkungen bezüglich der jeweiligen Planung und Wünsche gemacht werden.

Des Weiteren kann die Gruppenleitung fragen, ob eine*r der Teilnehmer*innen das eigene Plakat vorstellen möchte.

Vielleicht habt Ihr diese Methode schon einmal angewendet? Oder kennt weitere Methoden für die Zukunfts- / Lebensplanung? Lasst es uns gern in den Kommentaren wissen.

 

Verfasst von: Johanna Walsch, Sexualpädagogin, Beraterin und Beratungsstellenleiterin pro familia Eisleben

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