CC BY 2.0 Pro Juventute

Safe(r) Cyber Sex Guide

Dating-Apps, soziale Netzwerke und weitere digitale Angebote spielen für die Sexualität vieler Menschen eine zunehmend bedeutende Rolle. Trotz räumlicher Distanz kann so Nähe geschaffen werden. Allerdings bringen die Angebote auch Risiken mit sich.

Risiken bei Cybersex sollten bedacht werden. Wichtig hierbei ist, diese nicht zu verteufeln sondern sichtbar zu machen und Hinweise für den Umgang zu geben. Eine kurze und knappe Variante dies zu tun, ist der Safe(r) Cyber Sex Guide - und hier findet ihr ihn: http://barbararothmueller.net/SaferCybersexGuide.pdf (kurz: https://t1p.de/dvnm)

Der Guide ist im Rahmen des Forschungsprojekts „Liebe, Intimität und Sexualität in der COVID-19 Pandemie“ entstanden und soll sowohl Risiken als auch Chancen von Cybersex aufzeigen.
 Er richtet sich vorrangig an Erwachsene, kann aber auch für Jugendliche genutzt werden, da das Thema in der Altersgruppe bereits auch eine Relevanz hat.

Mit reflexiven Fragen richtet sich der Guide nicht nur an „Erfahrene“ sondern auch „Neueinsteigende“. Hier ein Beispiel: „Fühl ich mich wohl, sexuelle Inhalte zu zeigen und zu teilen?“

Nicht nur das Ob und Wie ist dabei relevant, sondern auch Überlegungen bezüglich möglicher Hilfestellungen oder des Datenschutzes.

Des Weiteren sind im Guide SICHERHEITSVORKEHRUNGEN in Form von überprüfenden Fragen aufgelistet. Wie zum Beispiel: „Wer nutzt die digitalen Geräte noch? Werden Chat-Protokolle gespeichert, z.B. in einer Cloud? Wer hat wann und wo Zugrif darauf?”

Weitere Sicherheitshinweise finden sich außerdem unter WARNSIGNALE.

Aber es werden nicht nur potenzielle Gefahren thematisiert. Unter TIPPS FÜR PROFIS I lassen sich Möglichkeiten für den kreativen Umgang mit Cybersex nachlesen.

Die TIPPS FÜR PROFIS II gehen allerdings auf die technischen Feinheiten ein und was dabei zu bedenken oder beachten ist. Dabei werden Computer, Laptops und Smartphones bedacht.

Zum Abschluss gibt es bei WICHTIG ZU WISSEN noch einmal relevante Haltungsaspekte und Relativierungen von eventuellen Vorwürfen, die beispielsweise aufgrund von misslungenem Sexting entstanden sein könnten.

Der Guide kann in Onlineveranstaltungen, zur eigenen oder kollektiven Beschäftigung, als Link geteilt oder verschickt werden. Für analoge Veranstaltungen bietet es sich an, den Guide auszudrucken oder über Smartboards für alle Teilnehmenden sichtbar zu machen.

Schaut Euch doch gerne mal die Seite an und schreibt uns Eure Meinung und Gedanken dazu in die Kommentare!

 

Auf diese Seite hat uns Eva Kubitza aufmerksam gemacht.
Verfasst von: Johanna Walsch, Sexualpädagogin, Beraterin und Beratungsstellenleiterin pro familia Eisleben

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